Im tragischen Fall des in Berlin an Masern verstorbenen Jungen tauchen immer mehr Fragen auf.

Im Rahmen des aktuellen Berliner Masernausbruchs schien diese Erkrankung von Woche zu Woche gefährlicher zu werden: sprachen die ersten Zeitungsbericht noch von einer Sterblichkeit (eigentlich: Letalität, also „Tödlichkeit") der Masern von 1 : 1000 - 1 : 2000, war jetzt länger von 1 : 1000 zu lesen, und gestern überbot sich die Sueddeutsche Zeitung mit der Angabe eines Todesfalles auf 500 Erkrankte. Die Rechnung scheint plausibel: in Berlin gut 500 Erkrankte, 1 Todesfall, macht 1 : 500. Nur: so funktioniert guter Wissenschaftsjournalismus nicht…

Unter der Überschrift "Mehr Schutz als gedacht" schreibt der Arzt und Journalist Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung vom 27.02.2014 (Bartens 2014) ein Loblied über Schutzimpfungen und beweist einmal mehr wie wichtig (und offensichtlich schwierig) es ist, Studien zu diesem komplexen Thema richtig zu lesen...

Aluminium ist ein bekanntes Nervengift, manipuliert das Immunsystem und schädigt die Erbsubstanz menschlicher Zellen. Bei zahlreichen Krankheiten gelten Aluminium-Verbindungen als mögliche Auslöser oder Verstärker (z.B. Alzheimer-Erkrankung, Brustkrebs, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, allergische Erkrankungen).

Fast zeitgleich erschien im Berliner Tagesspiegel (01.11.2014) und in der ZEIT (04.11.2014) ein Artikel der Wissenschaftsjournalistin Edda Grabar, in dem diese die Geschichte ihrer eigenen Tochter zu einer Apologie des Impfens und einer leider sehr pauschalen Kritik an der kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema nutzt.

Lesen Sie hier eine Antwort einiger unserer ärztlichen Mitglieder, die mittlerweile als Leserbrief vom Tagesspiegel veröffentlicht wurde.

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