2010 fand im Rahmen des Salzburger Global Seminar ein multidisziplinärer Fachkongress zum Thema der Entscheidungsfindung in der Medizin statt. Als Résümée wurde die so genannte Salzburger Erklärung verabschiedet, die große internationale Resonanz erfuhr - u.a. wurde sie im renommierten British Medical Journal (BMJ 2011) veröffentlicht.

Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts bei Ausbrüchen ansteckender Erkrankungen treiben immer absurdere Blüten. Ab sofort sollen nach Ansicht dieser Behörde alle ungeimpften Kinder, die Kontakt zu einem Windpockenkranken hatten, 16 Tage vom Besuch des Kindergartens oder der Schule ausgeschlossen werden – es sei denn, sie lassen sich innerhalb von drei Tagen nach Krankheitskontakt impfen (so genannte „Inkubationsimpfung“) (RKI 2017a). Hinzu kommt im Krankheitsfall dann noch das Besuchsverbot von KiTa/Schule für in der Regel eine Woche.

Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung spricht sich in der aktuellen, hochpolarisierten Diskussion ausdrücklich gegen die derzeit von verschiedenen Politikern wieder einmal geforderte Masern-Impfplicht aus und begründet dies im Folgenden:

Auf der 1. nationalen Konferenz für differenziertes Impfen vom 01. bis 02. Oktober in Wuppertal sind Experten und ärztliche Praktiker zusammengekommen, um zu beraten, wie eine differenzierte Impfpraxis aussehen kann, die sich den Herausforderungen einer ganzheitlich orientierten Prävention und Gesundheitsförderung stellt. Die Ergebnisse der Konferenz wurden durch die Veranstalter, die „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ zusammengefasst und finden Ausdruck in der folgenden Erklärung:

Hier finden Sie eine Stellungnahme der Ärzte für individuelle Impfentscheidung zur HPV-Impfung.