Aluminium ist ein bekanntes Nervengift, manipuliert das Immunsystem und schädigt die Erbsubstanz menschlicher Zellen. Bei zahlreichen Krankheiten gelten Aluminium-Verbindungen als mögliche Auslöser oder Verstärker (z.B. Alzheimer-Erkrankung, Brustkrebs, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, allergische Erkrankungen).

Ein Kilo Gebäck darf in Deutschland nicht mehr als 10 mg Aluminium enthalten: Eine Brezn mit einem Gewicht von ca. 90 Gramm darf maximal also 1,1 mg enthalten - davon wird etwa ein Prozent, also 11 μg durch die Darmwand vom Körper aufgenommen.

Bei dem „Brezn-Skandal“ Anfang November wurde in jeder dritten bayerischen Brezn zu viel Aluminium nachgewiesen: „Mal sind es 45 Milligramm Aluminium je Kilo Brezen, dann 33, dafür beim nächsten Mal 66 Milligramm. Den Rekord hält ein Bäcker mit 156 Milligramm Aluminium je Kilo Brezen. ‚Das ist mehr als das 15-Fache des zulässigen Höchstwertes‘, sagt Verbraucherschützerin Krehl. ‚So etwas ist jenseits von Gut und Böse‘“ (SZ 2014).

Das ist jedoch noch gar nichts im Vergleich mit einer Impfung. Alle Säuglingsimpfstoffe enthalten Aluminiumhydroxid als Wirkungsverstärker. Im Rahmen des üblichen Impfschemas bekommt ein Säugling in den ersten vier Lebensmonaten 2700 bis 3900 μg Aluminium in den Muskel gespritzt. Dadurch gelangt das 60 – 90fache dessen in seinen Organismus, was er beim Verzehr einer mittelmäßig belasteten, im Grunde nicht verkehrsfähigen Brezn aufnehmen würde (wobei sicher jeder weiß, dass nicht einmal für bayerische Babys die Brezn ein empfehlenswertes Nahrungsmittel ist, egal ob mit oder ohne Aluminium).

Der Vorsitzende der STIKO Jan Leidel behauptet nun in einer Rundfunksendung, dass die Aluminiumverbindungen aus Impfstoffen „besonders rasch“ wieder ausgeschieden werden, sie seien deshalb kein Problem (NDR 2014 ab Minute 28.00).

In Tierversuchen macht das Aluminium einen weniger harmlosen Eindruck: Bei einem Versuch an Schafen reagierte eins von 200 Tieren auf die wiederholte Injektion aluminiumhaltiger Impfstoffe mit schweren neurologischen Krankheitsbildern. Im Nervengewebe verendeter Tiere konnte Aluminium nachgewiesen werden (Lujan 2013). An Mäusen konnte gezeigt werden, dass Aluminiumhydroxid aus Impfstoffen in Organe wie Milz oder Gehirn wandert und dort noch ein Jahr später zu finden ist (Khan 2013). Die Autoren folgern, dass die Behörden wegen der potentiell nervenschädigenden Wirkung von Aluminiumhydroxid sehr zurückhaltend sein sollten mit Impfplänen, die eine zusätzliche Belastung mit diesem schwer abbaubaren und „heimtückischen“ („insidious“) Hilfsstoff bedeuten.

Bei Frühgeborenen kommt es schon durch eine intravenöse Aluminiumbelastung von 20 µg/kg/Tag über zehn Tage, also eine Gesamtmenge von ca. 200 μg zu einer deutlichen Störung der neurologischen Entwicklung (Bishop 1997). Wird ein zwei Monate alter Säugling mit einem Gewicht von etwa 5 Kilogramm Gewicht nach STIKO geimpft, so wird dieser Grenzwert – je nach Wahl der Impfstoffe – um das 90- bis 130-Fache überschritten.

Nach einer Veröffentlichung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI 2014) gibt es keine Studien an Menschen, in denen Ausmaß und Geschwindigkeit der Aufnahme von Aluminium nach einer Impfung direkt untersucht wurde. Ist das zu fassen?

Der renommierte Aluminium-Forscher Chris Exley, Professor für Bioanorganische Chemie an der Keele University, macht das Aluminium mitverantwortlich für Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Demenz und Alzheimer. Er sagt in einem ARTE-Interview: „Aluminium ist bereits ebenso gesundheitsschädlich wie Blei oder Asbest. Hätten wir mehr Forschungsgelder, würden wir aufklären können, wie schädlich es wirklich ist… Das Thema polarisiert. Und der Einfluss der Aluminiumlobby auf Regierungen und deren Forschungssubventionen ist immens. Doch sollte man beweisen können, dass Aluminium eine Ursache für Alzheimer ist, wären ganze Industriezweige betroffen. Das käme einem Einbruch der Börsenkurse gleich.“

Die Politik muss handeln. Eine schnell zu verwirklichende Vorsichtsmaßnahme wäre die Bereitstellung aluminiumfreier Auffrischungsimpfstoffe: Wirkungsverstärker sind nur bei der ersten Impfung einer Impfserie notwendig.

Eine weitere Maßnahme zur Verringerung der Aluminiumbelastung nach einer Impfung ist das Trinken von Mineralwasser mit einem Siliziumgehalt von über 30 mg pro Liter (z.B. Gerolsteiner, Volvic, Rogaška Slatina). Silizium bindet Aluminium und bringt es zur Ausscheidung über die Nieren. Die Wissenschaftler um Chris Exley habe eine erste Studie dazu veröffentlicht (Davenward 2013). Auf der Website www.al-ex.org bietet der österreichische Medizinjournalist Bert Ehgartner, Regisseur des Doku-Films „Die Akte Aluminium“, Informationen und ein Test-Kit an.

Über den Aluminiumgehalt verschiedener Impfstoffe informieren wir Sie unter "Impfen" - "Inhaltsstoffe" (oder hier klicken).

 

Literatur:

Bishop, N. J., Morley, R., Day, J. P., Lucas, A.: Aluminum neurotoxicity in preterm infants receiving intravenous-feeding solutions. N Engl J Med 1997, 336 (22): 1557–1561

Davenward, S., Bentham, P., Wright, J., Crome, P., Job, D., Polwart, A., Exley, C.: Silicon-rich mineral water as a non-invasive test of the 'aluminum hypothesis' in Alzheimer's disease. Alzheimers Dis 2013, 33(2): 423-30

Khan, Z., Combadière, C., Authier, F.J.: Slow CCL2-dependent translocation of biopersistent particles from muscle to brain. BMC Med 2013, 11: 99

Luján, L., Pérez, M., Salazar, E. et al.: Autoimmune/autoinflammatory syndrome induced by adjuvants (ASIA syndrome) in commercial sheep. Immunol Res 2013, 56(2-3):317-24

NDR Info: Kleiner Pieks mit großer Wirkung. 18. 12. 2014, 21:05 Uhr

PEI (Paul-Ehrlich-Institut): Sicherheitsbewertung von Aluminium in Therapieallergenen. Sicherheitsinformationen 2014. http://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit-vigilanz/archiv-sicherheitsinformationen/2014/ablage2014/2014-01-21-sicherheitsbewertung-von-aluminium-in-therapieallergenen.html

SZ (Süddeutsche Zeitung): Achtung, Aluminium-Brezn. 4.12. 2014

Weiterführende Literatur:

"Dirty little secret - Die Akte Aluminium". Bert Ehgartner, Ennsthaler Verlag 2014.