Als reichte eine Epidemie nicht aus: außer vor der (alljährlichen) "Grippe-Welle" warnen die Medien (FAZ 2017) jetzt auch noch vor einer "Keuchhusten-Welle"...

Seit Sommer 2006 empfiehlt die Ständige Impfkomission für alle Kinder in den ersten 2 Lebensjahren die Impfung gegen Pneumokokken. Impfbeginn ist der dritte Lebensmonat.

Lesen Sie hier, was Sie über Erreger, Krankheit und Impfung wissen müssen.

... anders kann man die Ergebnisse einer im August 2013 im eigentlich renommierten Journal of Pediatrics erschienenen "Studie" nicht zusammenfassen.

Die STIKO empfiehlt die Schluckimpfung gegen Rotaviren für alle Säuglinge. Sie bleibt damit ihrer Marschroute treu, alle neu zugelassenen Impfstoffe letztlich auch zu empfehlen und zum „medizinischen Standard“ zu erklären.

Ähnlich wie bei den Windpocken geht es auch hier um die Bekämpfung einer Krankheit, die keine relevante Sterblichkeit hat und zu keinen bleibenden Schäden führt.

Ähnlich wie bei anderen Impfempfehlungen der letzten Jahre spielt auch hier die Wirtschaftlichkeit keine Rolle: Die Kosten der Impfung betragen bei der „Durchimpfung“ eines kompletten Jahrgangs fast 100 Millionen Euro – etwa das Doppelte der dadurch möglicherweise eingesparten Behandlungskosten.

Die ohnehin völlig unbefriedigende Wirksamkeit des Keuchhusten-Impfstoffs scheint im Laufe der letzten Jahre weiter deutlich nachzulassen, da als Folge der Impfstrategie diejenigen Untertypen der Keuchhusten-Bakterien sich vermehrt verbreiten, bei denen der Impfstoff seinen Hauptangriffspunkt eingebüßt hat.