... findet zumindest STIKO-Mitglied Prof. Dr. Dr. Sabine Wicker zusammen mit der IKK Südwest.

Das wissenschaftliche Projekt Leitlinienwatch, das die Transparenz medizinischer Leitlinien in Hinsicht auf etwaige Interessenkonflikte untersucht, hat dies auch für die Impfempfehlungen der STIKO getan - und es zeigt sich: da ist noch viel Luft nach oben.

Wenn auch die STIKO in ihren Veröffentlichungen (und vor allem einzelne STIKO-Mitglieder in ihren jeweiligen, nicht selten industriefinanzierten öffentlichen Auftritten...) gerne den Eindruck erwecken, der impfologische Stein der Weisen wäre mit der jeweiligen Empfehlung gefunden und diese wäre (zumindest bis zu nächsten...) ehern in Stein gemeißelt, belehrt schon der Blick über den Tellerrand der deutschen Grenzen hinaus eines Besseren.

Die Transparenz der STIKO-Empfehlungen war in den letzten Jahren immer wieder ein Thema in Fach- und zuletzt auch in Laienmedien. Erstmals wurde diese de facto-Leitlinie jetzt von dem neutralen und unabhängigen Transparenzportal "Leitlinienwatch" unter die Lupe genommen. Hier finden Sie die Hintergründe für diese Bewertung.