Stellungnahme des Vereins „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.“ zum Referentenentwurf des  Bundesgesundheitsministeriums für ein Gesetz zum Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention

Wir, die Ärzte für individuelle Impfentscheidung, haben uns diesen Gesetzentwurf genau angesehen und stellen fest: Er ignoriert die Faktenlage. „Das Gesundheitsministerium verknüpft hier falsche Behauptungen zu einer nachweislich falschen Schlussfolgerung“, erklärt der Münchner Kinder- und Jugendarzt Dr. Steffen Rabe, Sprecher des Ärzte-Verbandes. „Es gibt keinerlei Evidenz dafür, dass eine Impfpflicht geeignet ist, die Durchimpfungsraten nachhaltig zu erhöhen.“

Dieses „Masernschutzgesetz“ stellt überdies einen Eingriff in zentrale Grundrechte dar (Recht auf körperliche Unversehrtheit, Elternrecht auf Pflege und Erziehung der Kinder). Angesichts der schon jetzt auf freiwilliger Basis erreichten Ergebnisse mit hohen und in den vergangenen Jahren stets weiter steigenden Durchimpfungsraten ist dieser Eingriff überflüssig und unangemessen.

Der Verein „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ hält die Einführung einer Impfpflicht deshalb für den falschen Weg und setzt stattdessen auf Maßnahmen, die das Vertrauen der Bevölkerung in Impfungen stärken. In dieser Hinsicht sind längst noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. 

Sie finden die Stellungnahme mit allen Quellenangaben als PDF in der Anlage oder hier zum Download. Wir bitten um Beachtung.

Mit freundlichen Grüßen

Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.
Dossenheimer Landstraße 37
69121 Heidelberg 
Telefon +49-(0)6221-45 38 77
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www.individuelle-impfentscheidung.de

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