Die Grundlage einer individuellen, verantwortungsvollen Impfentscheidung ist eine ebensolche Beratung. Hier lesen Sie, was wir unter einer Impfberatung, die diesen Namen verdient, verstehen:

Der Verein steht für eine freie, individuelle und verantwortungsvolle Impfentscheidung als Ergebnis einer differenzierten, umfassenden und ergebnisoffenen Impfberatung.

Eine solche Impfberatung

weiß sich der Evidenz basierten Medizin (EBM) verpflichtet.

Sie wird den Stand von Wissen und Nicht-Wissen über den Nutzen und die Risiken von Schutzimpfungen darlegen und dies für den oder die Ratsuchende(n) und, wo es von Bedeutung ist, für die Gemeinschaft. Sie wird auf bestehende Impfempfehlungen hinweisen (externe Evidenz). Sie bezieht die Erfahrung der beratenden Ärztinnen und Ärzte ein (interne Evidenz). Die Werte und Vorstellungen der Beratenen werden eine der Grundlagen der Beratung sein (Patientenpräferenz).

Die Beratung nutzt so den Grundprinzipien der EBM gemäß die beste verfügbare Evidenz für die Beratung des jeweiligen individuellen Gegenübers.

weiß sich dem Grundsatz der Partizipativen Entscheidungsfindung (shared decision making) verpflichtet.

Sie hat das Ziel, durch die Teilhabe an diesem Wissen die Ratsuchenden zu befähigen, eine Entscheidung auf Augenhöhe mit den Beratenden zu treffen.

weiß sich dem Genfer Gelöbnis des Weltärztebundes verpflichtet

Sie wird die Autonomie und die Würde des Gegenübers zu jedem Zeitpunkt von Beratung und Entscheidung als unverbrüchliche Grundlage des ärztlichen Handelns respektieren.

Die getroffene Entscheidung wird – wie auch immer sie ausfällt – niemals zwischen den oder die Beratene(n) und die ärztlichen Bemühungen und Pflichten der Beratenden treten.