Die offiziellen Impfempfehlungen werden immer umfangreicher, gleichzeitig wird die Auswahlmöglichkeit an zur Verfügung stehenden Impfstoffen immer geringer - welche Alternativen gibt es denn überhaupt noch zum Vorgehen gemäß der offiziellen STIKO-Empfehlung?

 

Möglichkeiten für ein alternatives Impfvorgehen

Vorbemerkung: Die nachfolgenden Überlegungen stellen lediglich eine Übersicht über zur Zeit in Deutschland praktisch umsetzbare Möglichkeiten für eine individuelle Impfentscheidung dar – sie sollen und können keinesfalls ein in unseren Augen unerlässliches persönliches Beratungsgespräch mit einer kompetenten Ärztin/einem kompetenten Arzt ersetzen. Auch sind sie ausdrücklich nicht als Impfempfehlung des Vereins „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.“ zu verstehen.

In jedem Fall ist dem Impfarzt bei einem alternativen Vorgehen die Dokumentation auf einem Aufklärungsblatt zu empfehlen mit Unterschrift der Patienteneltern, etwa mit der Formulierung "Wir sind über die Impfempfehlungen der STIKO informiert, wollen aber nicht, dass unser Kind danach geimpft wird".

Da nur eine begrenzte Auswahl an Impfstoffen und Impfstoffkombinationen auf dem deutschen und europäischen Markt verfügbar sind, gibt es für die tägliche Praxis nur wenig Alternativen zu den offiziellen Impfempfehlungen der STIKO.

 

Im Wesentlichen gibt es vier Möglichkeiten:

 

  1. Keine Impfung

  2. Mehrfachfachimpstoffe mit Keuchhusten-Komponente (zugelassen für das Säuglings- und Kleinkindalter). Nach den Empfehlungen in Deutschland und der Schweiz besteht die Grundimmunisierung mit diesen Impfstoffen  aus vier Impfungen (Lebensmonat 2, 3, 4 und 11-14 in Deutschland bzw. 15-24 in der Schweiz). In Österreich wurde bereits auf das sparsamere und schonendere, aber ebenso wirksame Schema mit drei Impfungen umgestellt (Lebensmonate 2, 4 und 11):

    • Der Vierfachimpfstoff Tetravac (Tetanus, Diphtherie, Polio, Keuchhusten) für Säuglinge und Kleinkinder ist leider nicht mehr lieferbar.

      Alternative: Impfung mit den beiden Impfstoffen Infanrix (Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten) und IPV Mérieux (Polio).

      Alternativen ohne offizielle Zulassung ("off-label"):

      - Die TdPolio-Keuchhusten-Impfstoffe Repevax (zugelassung zur Auffrischung ab 3 Jahren) oder Boostrix Polio (zugelassen zur Auffrischung ab 4 Jahren),

      - die Fünffach-Impfstoffe ohne die Hib-Komponente, die aus einem extra Fläschchen zuzumischen ist.

    • Fünffachimpfstoffe (Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten/HiB/Polio). Der Impfstoff Infanrix-IPV-Hib enthält etwa um die Hälfte mehr Aluminium als der Impfstoff Pentavac

    • Sechsfachimpfstoffe (Tetanus/Diphtherie/Keuchhusten/HiB/Polio/Hepatitis B (= offizielle Impfempfehlung der STIKO). Der Impfstoff Infanrix Hexa enthält ein Drittel mehr Aluminium als der Impfstoff Hexyon (in Österreich: Hexacima). 

  3. Einzelimpfstoffe (zugelassen für die Grundimpfungen im Säuglingsalter)
    • Tetanus

    • Polio

    • Hepatitis

    • Hib 

Einen Diphtherie-Einzelimpfstoff gibt es leider seit Januar 2016 nicht mehr.

  1. Td- oder TdPolio-Impfstoff (TdPolio zugelassen nur für Auffrischimpfungen ab dem 5. Geburtstag, Td-Impfstoffe auch für Grundimmunisierung ab dem 5. Geburtstag). Sie sind eine Alternative, wenn gegen Tetanus und Diphtherie, nicht aber gegen Keuchhusten geimpft werden soll.

Die unter 1, 3 und 4 skizzierten Impfalternativen entsprechen grundsätzlich nicht den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Ärzte bewegen sich bei ihrer Umsetzung in einer juristischen Grauzone, denn die Impfempfehlungen der STIKO gelten als medizinischer Standard. Eltern nehmen durch den Verzicht auf empfohlene Impfungen das Risiko der Erkrankung (und damit eventuell verbundener Komplikationen) für ihr Kind bewusst in Kauf – dies erfordert eine intensive und umfassende Information im Rahmen eines  ärztlichen Beratungsgespräches, um zu einer verantwortungsvollen und fundierten Entscheidung zu kommen.

Da zu den offiziellen Impfempfehlungen der STIKO ausreichend Informationen zur Verfügung stehen  [z.B. Robert-Koch-Institut] beschränken wir uns im Folgenden auf die alternativen Impfstrategien.

 

Td (Tetanus-Diphtherie) oder TdPolio

Die Td- und TdPolio-Impfstoffe sind für die ersten fünf Lebensjahre nicht zugelassen ("off label"). Wenn die Eltern die Anwendung dieser Impfstoffe wünschen, handeln sie daher auf eigene Verantwortung, sofern sich der Arzt durch ihre Unterschrift von seiner Verantwortung entbinden lässt. Konsequenzen hat dies nur im unwahrscheinlichen Fall (1 : 1 Millionen) eines bleibenden Impfschadens: In diesem Fall würde die Haftung des Staates wahrscheinlich entfallen.

Die Kombinationsimpfstoffe Td-rix, Td Mérieux und Td-pur (Td) oder Revaxis (TdPolio) beinhalten eine gegenüber den üblichen Säuglingsimpfstoffen verringerte Impfstoffmenge: Die Diphtheriekomponente beträgt nach telefonischer Auskunft der Hersteller durchschnittlich ein Drittel der Säuglingsdosis (lt. Beipackzettel ein 10tel), die Tetanuskomponente die Hälfte.

Die Impfstoffe enthalten keinerlei Substanzen, die in den zugelassenen Säuglingsimpfstoffen nicht ebenfalls Verwendung finden. Es liegen jedoch keine größeren Studien über die erreichten Antikörperspiegel nach der Grundimmunisierung im Säuglings- oder Kleinkindesalter vor. Wegen der Aufwendigkeit solcher Studien haben die Hersteller keine Zulassung der Td- und TdPolio-Impfstoffe für die ersten fünf Lebensjahre beantragt (Zulassungen können nur vom Hersteller selber beantragt werden).

Wer daher vor allem bezüglich des Diphtherie-Schutzes 100%ig sicher gehen will, kann nach Abschluss der Grundimmunisierung die Diphtherie-Antikörper aus dem Blut überprüfen lassen. Bei entsprechenden Nachuntersuchungen in unseren Praxen führten bei Impfbeginn zwischen dem 6. und 12. Lebensmonat drei Impfungen bei über 90%, vier Impfungen bei nahezu allen Kindern zu ausreichenden Antikörpern sowohl gegen Tetanus, als auch gegen Diphtherie. Bei Impfbeginn nach dem 1. Geburtstag sind drei Impfungen ausreichend.

  • Grundimmunisierung: Ab dem ersten Geburtstag zwei Td-Impfungen (vorzugsweise mit Td-rix oder Td Mérieux wegen niedrigerem Aluminiumgehalt) im Abstand von 4 - 8 Wochen, dritte Impfung nach 6 – 12 Monaten. Eventuell auch mit Polio kombiniert (Revaxis).

  • Bei Impfbeginn vor dem ersten Geburtstag vorsichtshalber vier Wochen nach der dritten Impfung Diphtherie-Antikörper überprüfen. Alternative: Zusätzliche Td-Impfung (Td-rix oder Td Mérieux) 4-8 Wochen nach der zweiten Impfung.

  • Auffrischungsimpfungen: Im Alter von 6 - 8 Jahren und dann noch einmal mit 16 – 18 Jahren. Im Erwachsenenalter Auffrischungsimpfung bei Tetanus- oder Diphtherie-Titern unter 0,1 IE/ml (Kontrolle aus dem Blut alle 10 Jahre).

 

Polio

  • Empfohlen für alle Kinder ab dem dritten Lebensmonat.

  • Impfschutz möglich mit drei Impfungen, z.B. mit dem  Einzelimpfstoff IPV-Mérieux, oder mit Vier-, Fünf und Sechsfachimpfstoffen (s. Keuchhusten)
  • Alternative ohne Zulassung: Grundimmunisierung in drei Dosen zusammen mit der Td-Impfung (Revaxis), Auffrischung nach zehn Jahren. Im späteren Leben nur empfohlen bei Reisen in Länder, in denen Polio noch vorkommt.

 

Keuchhusten

Gefährdet durch Komplikationen sind vor allem junge Säuglinge in den ersten 3 - 4 Lebensmonaten, und Kinder mit chronischen Lungenerkrankungen, Herzleiden und anderen schweren Grundleiden.

Die Impfung von Kontaktpersonen (Geschwister, Eltern etc.) zielt darauf ab, Säuglinge vor der Ansteckung und Komplikationen zu schützen. Diese sogenannte "Kokon-Strategie" ist jedoch unzuverlässig, weil auch Geimpfte den Keuchhusten übertragen können - sie verringert lediglich die Wahrscheinlichkeit der Übertragung.

Keuchhusten kann für die Eltern sehr anstrengend sein. Probleme kann es auch bei Berufstätigkeit beider Eltern geben, denn die Kinder müssen wegen der Ansteckungsfähigkeit bis zu drei Wochen zu Hause bleiben.

  • Empfohlen ist die Impfung gegen Keuchhustn für alle Kinder ab dem dritten Lebensmonat, mit zwei Auffrischungen im Schulalter und einer Auffrischung für Erwachsene.

Es gibt keinen Einzelimpfstoff. Die Impfung ist nur möglich

  • als Dreifachimpfung mit Diphtherie und Tetanus (Infanrix, ab 4. Lebensjahr auch Covaxis),
  • als Vierfachimpfung, zugelassen nur mit zwei Injektionen: Infanrix (TDKeuchhusten) und IPV-Mérieux (Polio). Ohne offizielle Zulassung: Pentavac-Impfstoff ohne Zumischung des Hib-Fläschchens, oder die niedriger dosierten Kombi-Impfstoffe Repevax (Zuassung ab 3. Geburtstag) und Boostrix-Polio (Zulassung ab 4. Geburtstag)

  • als Fünffach- oder Sechsfachimpfung.


Hib

  • Von der STIKO empfohlen für alle Kinder ab dem dritten Lebensmonat. Besonders zu überlegen für Frühgeborene, Kinder mit Immunschwäche-Krankheiten und Raucher-Kinder.
  • Möglich als dreimalige Einzelimpfung ab dem dritten Lebensmonat (Act-Hib)

  • oder einmalige Impfung ab dem ersten Geburtstag (Act-Hib),

  • ansonsten nur möglich in Fünffach-Kombination mit Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Polio (z.B. Infanrix-IPV+Hib oder Pentavac) oder mit einem Sechsfachimpfstoff (Infanrix Hexa, Hexyon).


Masern

Durch den großen Erfolg der Masernimpfung - über 95% der Kinder werden zumindest einmal geimpft - sind die Masern sehr selten geworden. In Deutschland gibt es jährlich nur noch 500 - 2000 Fälle. Dies hat in großem Maßstab zu einer absinkenden Immunität in der Bevölkerung geführt: Erwachsene, die in der frühen Kindheit geimpft wurden, haben zum Teil ihren Schutz wieder verloren, und die meisten Säuglinge haben keinen zuverlässigen Nestschutz mehr. Bei allen Masernausbrüchen der letzten Jahre waren mindestens ein Drittel der Fälle unter einem Jahr oder über 18 Jahre alt. Gerade Säuglinge und Erwachsene sind aber besonders von Masernkomplikationen bedroht. Ein an Masern erkrankendes oder erkranktes Kind stellt daher für die Umgebung mehr als früher eine Bedrohung dar.

Wer sein Kind nicht gegen Masern impfen lassen will, sollte daher sicher gegen die Krankheit immun sein (evtl. Bluttestung auf Antikörper) und während eines Masernausbruchs sein Kind zu Hause behalten, sobald es Fieber entwickelt.

Wer die Masern bei seinen Kindern verhindern will, sollte sie spätestens vor der Aufnahme in den Kindergarten impfen lassen, oder wenn in der unmittelbaren Umgebung Masern ausgebrochen sind oder wenn ein Geschwister zur Welt kommt. Eine Masernimpfung vor dem 18. Lebensmonat wirkt weniger zuverlässig bis ins Erwachsenenalter.

Weil Masernkomplikationen vor allem (nicht nur!) vor dem fünften und nach dem zwanzigsten Geburtstag auftreten, können sinnvolle Impfstrategien sein:

  • eine Impfung zwischen dem 18.  Lebensmonat und dem dritten Geburtstag und/oder (STIKO-Empfehlung: ab dem 12. Lebensmonat)

  • vor der Geburt eines Geschwisters, um dessen Ansteckung im besonders kritischen ersten Lebensjahr zu verhindern und/oder

  • zu Beginn der Pubertät, um einen Schutz im komplikationsreicheren Erwachsenenalter zu erreichen.

Zum praktischen Vorgehen bei der Masernimpfung:

  • Da nach der ersten Impfung, wenn diese nach dem ersten Geburtstag stattfindet, über 90% der Geimpften einen ausreichenden Schutz haben, ist eine Antikörpertestung frühestens zwei Monate nach der ersten Impfung eine sinnvolle Alternative zur empfohlenen Zweitimpfung.

  • Ist Ihr Kind bei der ersten Masernimpfung bereits im Schulalter, dann ist  der Kombinationsimpfstoff mit Mumps und Röteln in Betracht zu ziehen (MMR-Impfung), da es den Mumps- und Rötelnimpfstoff europaweit nicht mehr einzeln gibt.

In Deutschland ist ein Masern-Einzelimpfstoff zugelassen: Masern-Impfstoff Mérieux von dem Importeur Eurim Pharm. Die Firma hat allerdings immer nur ein kleines Kontingent auf Lager, und oft kann sie wochenlang nicht liefern. Alternative ist der identische Impfstoff Rouvax (Firma Sanofi) der gegen ein Privatrezept direkt aus Frankreich importiert werden kann. Rouvax hat allerdings keine Zulassung in Deutschland - außer er wird vom deutschen Importeur zum Masern-Impfstoff Mérieux umetikettiert. Bei einem Direktimport aus Frankreich ist unbedingt auf eine zuverlässig durchgehende Kühlkette für den Impfstoff zu achten – der Impfstoff taugt daher nicht für Bestellungen über einschlägige Internet-Apotheken!

 

Mumps

Bei Mädchen verringert eine Mumpserkrankung deutlich das Risiko, im späteren Leben an Eierstockkrebs zu erkranken (Cramer 2010). Da die Impfung diesen Schutz nicht vermittelt, ist die Impfempfehlung bei Mädchen im Grunde absurd. Ein individuelles Vorgehen ist schwierig geworden, weil es in Deutschland keinen zugelassenen Mumps- und Röteln-Einzelimpfstoff mehr gibt (siehe "Masern" und "Röteln").

Der Mumpsimpfstoff ist europaweit nur noch in der Kombination MMR oder MMRV (V = Windpocken) im Handel.

  • Von der STIKO empfohlen ab dem 12. Lebensmonat, um die Mumps-Erkrankung auszurotten.
  • Wichtig für heranwachsende Jungen mit Eintritt der Pubertät, zur Verhinderung der Mumps-Hodenentzündung. Vorteil der "späten" Impfung gegenüber der Impfung im Kleinkindalter ist der zuverlässigere Schutz nach der Pubertät: Die Mumpsimpfung hat eine relativ hohe Versagerquote, die mit dem Abstand zur Impfung zunimmt, dadurch kommt es immer wieder zu Mumps-Epidemien unter Erwachsenen, z.B unter Studenten.

  • Empfohlen sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens vier Wochen. Alternative: Überprüfung der Antikörper nach der ersten Impfung. Es ist kein Risiko, trotz früherer Masern-Einzelimpfung später gegen MMR zu impfen.

 

Röteln

  • Von der STIKO empfohlen ab dem 12. Lebensmonat, um die Rötelnerkrankung auszurotten.
  • Wichtig für Mädchen mit Beginn der Pubertät, evtl. vorher Antikörpertestung ("still" durchgemacht?).

  • Empfohlen sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens vier Wochen. Alternative: Antikörperuntersuchung nach der ersten Impfung

    Seit Herbst 2012 gibt es europaweit keinen Röteln-Einzelimpfstoff mehr. Die Rötelnimpfung ist nur noch mit Kombinationsimpfstoffen MMR oder MMRV (V = Windpocken) möglich.

 

Hepatitis B

  • Von der STIKO empfohlen für alle Kinder ab dem 3. Lebensmonat.

  • Wichtig bei Risikokindern (z.B. Hepatitis B bei Vater/Mutter oder Hepatitis-B-Überträger im gleichen Haushalt).

  • Ansonsten Entscheidungsfindung zusammen mit dem Jugendlichen während oder nach der Pubertät.

  • Muss dreimal innerhalb eines Jahres verabreicht werden.

 

Windpocken

  • Von der STIKO empfohlen für alle Kinder ab dem 12. Lebensmonat. Nachteil: Verschiebung der Windpocken ins Erwachsenenalter, mit dann höherer Komplikationsrate.

  • Zu überlegen bei engen Kontaktpersonen von Kindern mit Immunschwächekrankheit oder Chemotherapie, die bisher keine Windpocken hatten.

  • Wichtig für Jugendliche und Erwachsene, die keine Windpocken durchgemacht haben (vorher Überprüfung auf Antikörper, da Windpocken auch unbemerkt verlaufen können). Vorsicht: Bei Frauen vor der Impfung Schwangerschaft ausschließen, oder während Regelblutung impfen!

 

Pneumokokken

  • Von der STIKO empfohlen sind für alle Kinder drei Impfungen - zwei im 1. Lebensjahr, eine im 2. Lebensjahr.

  • Bei Impfbeginn nach dem ersten Geburtstag sind zwei Impfungen im Abstand von mindestens zwei Monaten ausreichend.

  • Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben Kinder mit Immunschwächekrankheiten, Raucherkinder und Kinder mit Zöliakie oder chronischen Erkrankungen innerer Organe.

  • Ein hohes Risiko haben auch Patienten, die ohne Milz leben müssen.

  • Weiteres Informationen zu Pneumokokken siehe hier

 

Meningokokken

  • Von der STIKO empfohlen ist die Impfung gegen Meningokokken C für alle Kinder ab dem zweiten Lebensjahr.

  • Besonders zu überlegen ist die Impfung gegen mehrere Meningokokkenstämme (A,C,W,Y) bei Langzeitaufenthalten in Länder mit hohem Risiko (z.B. "Meningitisgürtel" in der Subsahara; Saudi-Arabien)

  • Weitere Informationen zu Meningokokken siehe hier